Die Universität möchte der Juso- und andere Hochschulgruppen die weitere Nutzung der Räume im 3. Stock des Studierendenhauses untersagen ohne Ersatzräume bereitzustellen. Aus diesem Anlass erklärt die Juso-Hochschulgruppe:

Aus brandschutztechnischen Gründen untersagt die Universität Freiburg die weitere Nutzung der Räume im 3. Obergeschoss des Studierendenhauses in der Belfortstraße 24. Davon betroffen sind die Juso-Hochschulgruppe, dieLinke.SDS, und der Kulturverein Kulturk. Die Räume müssen bis zum 10. März vollständig geräumt werden und dürfen danach nicht mehr betreten werden. Entgegen früherer Versprechen seitens des Rektorats werden keine Ersatzräume zur Verfügung gestellt.


„Für unsere hochschulpolitische Arbeit sind wir dringend auf einen Raum angewiesen. Vor allem im Hinblick auf den anstehenden VS-Wahlkampf (Modellwahlkampf, der im Rahmen der wieder eingeführten Verfassten Studierendenschaft ansteht) benötigen wir Platz, um Material zu lagern und den Wahlkampf zu organisieren.“, empört sich Nils Lange, Sprecher der Juso-Hochschulgruppe Freiburg. Laut Landeshochschulgesetz muss die Universität Freiburg der Studierendenschaft Räume kostenfrei zur Verfügung stellen, damit die hochschulpolitische Arbeit gewährleistet werden kann.

Die Art und Weise, wie das Rektorat mit den betroffenen Gruppen verfährt, ist inakzeptabel.
Zur Räumung der Zimmer stehen den Betroffenen nur wenige Tage zur Verfügung; trotz vorheriger Beteuerungen wurde weder für Ersatzräumlichkeiten, noch für vorübergehende Lagerungsmöglichkeiten gesorgt. „Zur Überbrückung der Situation muss die Universität Alternativräume zur Verfügung stellen - auch das Aufstellen von Containern wäre eine Lösungsmöglichkeit. Unsere gesamte hochschulpolitische Arbeit wird durch die Vorgehensweise des Rektorats unnötig erschwert.“, stellt Jana Makowiec, ebenfalls Sprecherin der Juso- Hochschulgruppe Freiburg, fest. "Selbst wenn alle betroffenen Gruppen weiterhin in den verbleibenden Räumen des Studierendenhauses auf engsten Raum aktiv sein wollten, so stehen sie vor dem weiteren Problem, dass sich ab sofort nur noch 15 Personen pro Stockwerk aufhalten dürfen. Die Wahrnehmung ihrer durch das Landeshochschulgesetz geschützten Aufgaben wird somit praktisch unmöglich gemacht." so Makowiec weiter.


Daher fordern wir das Rektorat auf, schnellstmöglich für adäquaten Raumersatz zu sorgen. Nur so kann kurzfristig unsere hochschulpolitische Arbeit u.a. im Senat und in den Senatsausschüssen, im AStA und im Verwaltungsrat des Studentenwerks Freiburg aufrechterhalten werden. Darüber hinaus ist aber eine brandschutzgerechte Sanierung des Studierendenhauses unerlässlich. Sie muss umgehend durch die Universität in Angriff genommen werden.

 

 

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