Die Jusos Freiburg fordern die Stadt auf, die Ruine am Platz der Alten Synagoge vorerst nicht abzutragen.

Für die Jusos sind verschiedene Lösungen vorstellbar. Die Mauerreste könnten stehen bleiben und in die Gestaltung des Platzes mit einbezogen werden oder auch abgetragen und dann auf dem Platz wieder aufgebaut werden. In jedem Fall ist für uns in Zeiten, in denen Rechtsextremismus und  Antisemitismus zunehmend wieder salonfähig werden, ein angemessener Erhalt der Ruine z.B. in Form eines Mahnmals unumgänglich.

Dabei ist die konkrete Form für uns an dieser Stelle nicht von vorrangiger Bedeutung - in erster Linie dürfen nicht durch ein "Weiter bauen" voreilig Fakten geschaffen werden, die eine angemessene Einbeziehung der beteiligten Akteure - wie zum Beispiel den jüdischen Gemeinden in Freiburg und den Gemeinderat- verhindern.

Auch  wenn die Mauerreste für die Freiburger Jüdinnen und Juden keine sakrale  Bedeutung mehr haben, geht es doch um weit mehr als nur um alte Steine.  Schon die Signalwirkung, wenn hier weiter gebaut würde, bevor ein Konsens mit den Jüdischen Gemeinden gefunden wird, wäre fatal. Das Thema  ist zu sensibel, um ohne adäquate Auseinandersetzung im Gemeinderat, mit der ursprünglich geplanten Agenda weiterzumachen und nicht auf die neue Situation zu reagieren.

Wir sprechen uns daher dafür aus, im Gespräch mit allen Betroffenen eine angemessene Lösung zu finden, wie die Steine in die Gestaltung eines Denkmals o.ä. miteinbezogen werden können, bevor mit den Baumaßnahmen fortgefahren wird.



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